Technokratie und Macht

Die Technokratie ist eine Form der Regierung oder Verwaltung, in der alle Handlungen auf wissenschaftlichem und technischem Wissen aufbauen sollen. Wissenschaftler, Ingenieure und andere naturwissenschaftlich und technisch fähige Personen, oft auch aus der Praxis der Wirtschaft, ersetzen dabei Politiker. Im Vordergrund steht die rationale, effektive Planung und Durchführung zielorientierter Vorhaben.
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Da sind wir wieder.
«Hesch’s im Griff?», die Frage ist an mich gerichtet, und ja natürlich, »Das Leben hat mich im Griff!». Falls meine Antwort Gehör findet, ist sie doch eher überfordernd, leicht provokativ, oder sogar völlig daneben. «Rächt hesch!».

Macht funktioniert durch Kontrolle. Wir wissen, dass Meinungen durch Medien gemacht und kontrolliert werden. Machtmenschen prägen die Schlagzeilen und laufen an Sitzungen und Konferenzen zu Höchstform auf.

Die Erde ist Spielfeld und Machtbereich von Superreichen und Technokraten geworden. In uns Menschen schlummert offenbar ein ausgeprägtes Talent für den Materialismus und wir erliegen dem angeborenen Hang dazu. Irgendwann weit zurück in der Vergangenheit haben wir mit dem Zählen begonnen und kommen an kein Ende.

In der Vielfalt der Kulturen braucht es den täglichen Dialog und dazu maximal guten Empfang um Unklarheiten zu klären oder als solche stehen zu lassen. Die Wahrnehmung von Frauen und Männern hat eine unterschiedliche kulturelle Prägung, verknüpft mit Rollenverständnis und Evolution.
Es braucht keine überhasteten und oft kopflosen Reaktionen zum Zeitvertreib, nur damit wir uns als aktive Wesen wahrnehmen und dadurch vermeintlich wertvoll werden.

Mani Matters Lied Lob vor Fuulheit bringt diesen Zusammenhang auf den Punkt. Es ist fester Bestandteil von meinem Repertoire, ich fühle mich persönlich angesprochen. Denn ich wurde zu Gehorsam und Pflichterfüllung erzogen. Daraus wurde maximale Empathie und das ambitionierte Ziel jeden Menschen in seinem individuellen Wesen wahrzunehmen um das Gespräch auf Augenhöhe zu beginnen.

Unsere Sprache verändert sich mit der Lebenskultur. Wörter haben plötzlich keinen emotionalen Wert mehr, weil die Tätigkeiten dazu verschwinden. In der Evolution ein sinnvoller und natürlicher Prozess.
Heute werden uns Werbeslogans auf die Zunge gelegt, die wir automatisch wiederholen und weiterverbreiten. Wir werden unbewusst zu Mitspielern für ein System, das Lebensgrundlagen zerstört, im blinden Glauben an menschengemachte Technologie. Scheinbare Lösungen schaffen noch grössere Probleme und dienen letztlich dem monetären Profit, Status und Lebensstil.

Wir sind im Dilemma gelandet und das Leben ist nicht digital, nicht schwarzweiss.