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El Loma

17.04.2020

Was niemand erwarten konnte, ist nun zum Glück Tatsache geworden

El Loma

die Band aus dem Berner Oberland gleicht einem klimatischen Phänomen und passt perfekt zum Leben, wie es jetzt ist.

Elia von Allmen, Lorenz Käser und Marcel Beuggert machen gemeinsam kräftig frischen Wind mit saftigen Sounds, tiefem Wortwitz und knackigen Rhythmen, die für juckende Tanzbeine sorgen. So fühlt sich die Gegenwart an, kraftvoll und sehr vielfältig.



und hier geht's zum Wohnzimmerkonzert
https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/181208/

Maskeball

13.04.2020

Maskeballdy Maskeleisch zum Maskeball akennsch mi jetzke Chancewill i d Maske an ha
Jede hetdi glychi Maskeanne s’isch wahrkeine heten andri Maskeanne s’isch wahr

Text und Musik Ueli von Allmen

Der Ruf

05.04.2020

Wer ruft?

Mütter ihre Kinder, Kinder ihre Mütter. Wenn die Mutter ausser Haus ist, rufen auch die anwesenden Väter. Wir geben und suchen Schutz und Geborgenheit. Hörst du, ich bin da. Wo bist du?
Das ist bei allen Tierarten so und die Herde bleibt zusammen. Natürlich verbunden und nicht allein. Gefressen werden vorwiegend die Ausgegrenzten.

Ruftöne sind beliebig einstellbar und die Lautstärke ist ebenfalls wählbar. Sie entsteht in der Regel spontan, die Gemütslage ist entscheidend.

Bitte überprüfen Sie die Einstellungen Ihres Apparats.

Der Ruf meiner Mutter ist heute eine alte Erinnerung und etwas wie eine innere Stimme geworden. Mit den inneren Stimmen wird es viel komplizierter. Selbstgespräche aus weiter Ferne sind kaum zu verstehen. Im Gegensatz dazu sind Anrufe von aussen verständlich und halten uns auf Trab.
Die Frage nach dem Missverständnis stellt sich nicht unmittelbar beim standardisierten Informationsaustausch. Wir reden vielleicht an einander vorbei, aber ohne es zu merken. Hauptsache die Botschaft verbreitet sich. Alle hören dasselbe.

Wer ruft?

Werbung will manipulieren und wir reagieren mit Konsum. Die innere Stimme, die unsere wahren Bedürfnisse fordert, wird flächendeckend übertönt. Wir leben in der Illusion des freien Willens, weil wir von Anfang an lernen zu gehorchen. Wer gehorcht ist frei von negativen Folgen für das persönliche Wohlbefinden.
So tönt das gemeinsame Kredo aller Angsthasen und das ist leider auch die Grundlage für totalitäre Systeme.

Wer ruft?

Meine innere Stimme wird dann laut, wenn ich nicht glaube, was ich von aussen höre. Wir leben in einem babylonischen Nachrichtenwirrwarr und in der vermeintlichen Krise zeichnet sich das erfolgreiche Management durch klare, vereinheitlichte Informationen aus. Sicherheit aus der Wiederholung, der Glaube wird gefestigt. Auch wenn es sich um materielle Interessen und Argumentationen handelt, tönt das fast religiös. Und wirklich entsteht aus Eifer Religion, wenn wir uns an Regeln klammern, die uns Rettung versprechen.

Rettung wovor, wer ruft?

Mani Matter hat das Lied «Chue am Waldrand» für uns hinterlassen. Es beschreibt unerfüllte Erwartungen und die Wirklichkeit «danach». https://www.youtube.com/watch?v=Gc-iqmOUWFQ
Mich erinnert diese Geschichte an meine Schulzeit und dem täglichen Spannungsfeld zwischen dem vorbereiteten Programm dozierender Pädagogen und der tatsächlichen Befindlichkeit von uns Schülern im aktuellen Moment. Mit Begeisterung und Humor lässt sich das zu einem sinnvollen Austausch gestalten und die theoretische Vorlage bleibt aussen vor. Dann geschieht wirklich etwas, das lebt und bewegt. Ein Dialog entsteht.
Meistens geschah leider nichts. Das fand ich langweilig. Langeweile kann wahnsinnig unruhig machen. Es regt sich Widerstand, der mit wirkungsvollen Massnahmen eingedämmt und zum Verschwinden gebracht wird. Drohungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Manchmal kommen auch chemische Hilfsmittel zum Einsatz. Die wirken garantiert.

Und was sagt die innere Stimme?

Auch hier stellt sich die Frage, wem das Wort erteilt wird. Wir sind vielschichtige Wesen und nie eindeutig fassbar. Ich trage vom ersten Tag an ein Erbe in mir, das sich wegweisend entfalten kann. Die Verantwortung liegt bei mir.
Ich hatte Glück und mein Drang zur Kreativität wurde nicht unterbunden. Das hatte sicher auch mit geglückter Konformität zu tun. Ich glaube, wir können innere Bedürfnisse unter widrigen Umständen gut verstecken. Kinder passen sich sehr schnell äusseren Gegebenheiten an, sie sind von sich aus wertfrei und leben schicksalsergeben.
Ein Kind singt ohne Unterstützung und unaufgefordert. Dieses natürliche Bedürfnis ist eine innere Stimme. Vorbilder sind wegweisend und wer mit sich im Gespräch ist und über sich selbst lachen kann, spürt ob die Richtung stimmt.

Ich lasse mich gern überraschen und reagiere danach. Das habe ich ein Leben lang so praktiziert. Vielleicht sind mir deshalb meine Ängste nicht über den Kopf gewachsen, wie dem armen Kerl im Lied «Bim Coiffeur» von M.M..
https://www.youtube.com/watch?v=IuxpNcGwdAg



P.S.
Vielleicht wächst unser Ruf auf den emotionalen Spuren, die wir im Zusammenleben hinterlassen. Könnte doch sein, oder?

Die Seele reagiert

23.03.2020

Alles ist offen. Wir wissen nicht, was passiert und sind gefangen in unserem Drehmoment und drehen weiter im grossen Leerlauf.

Wohin mit der Energie, wenn die Umgebung stillsteht?

Fast alle bieten ihre Hilfe an, nach aussen. Ein grosses Gefühl entsteht, wir sind für einander da. Arbeitsprozesse werden digital ausgelagert und viele Menschen sind mit Maschinen beschäftigt. Einsame verschwinden von der Bildfläche, andere machen sich auf die Suche.

Wir sind in der Fastenzeit. Die Versorgung der Bevölkerung ist gewährleistet.

Meine Seele ist offen und verbunden mit dem Leben. Total auf Empfang.
Ohne meine alltägliche Arbeitsroutine, den schon fast rituellen Begegnungen an ausgewählten Orten und die Besuche spontaner Gäste bei uns zuhause, spüre auch ich mein Drehmoment.

Das Unaussprechliche erzählt die Musik, darum spiele ich nun viel zuhause, nach innen um es jetzt heraus zu hören, damit eine Verbindung zur Zukunft entsteht. Wir erleben neue Stimmungen, etwas, das es so noch nicht gegeben hat.
Aus unergründlichen Tiefen steigt die Inspiration zum Verstehen und tönt klangvoll in die Welt hinaus, zwitschert uns um die Ohren oder hämmert kräftig in der Brust.

Jetzt haben wir die Gelegenheit unser Zuhause aufzuräumen und unsere eigene Geschichte zu betrachten. Das Klima ist günstig für versöhnliche Gesten, wir leben im Frieden und nicht im Krieg, wie die Generäle sich ausdrücken.

Viele gute Seelen werden wieder gesund und die Tage werden länger im Frühling.


Foto André Schornoz, Nepal Herbst 2019

https://www.uelivonallmen.ch/de/blog/27

Frühlingsgefühle

16.03.2020

Ausnahmezustand – alle Auftritte abgesagt

Sonntag im März 2020. Der landesweite Stillstand liegt in der Frühlingssonne. Das Vogelgezwitscher am Morgen früh und in der Abenddämmerung tönt stark und macht mir gute Stimmung.
Und so bin ich einsam unterwegs in menschenfreien Zügen, die fahrplangetreu an menschenleeren Bahnsteigen anhalten und mit wenigen deplatzierten Fahrgästen das Land durchkreuzen. Der öffentliche Verkehr in absoluter Reduktion. Nichts geht mehr. Alles abgesagt.

Weil die Menschen glauben, was von oben gesagt wird und sich in wuchernden Ängsten selbst verlieren, steht das Geschäftige still.
Eine Pause in der Überforderung ist eigentlich gar nicht so schlecht, finde ich.

Aber was machen wir daraus?

Ungewollt eröffnen sich uns kreative Möglichkeiten.

Eifrige bleiben eifrig. Die Lage ist ernst und Humorferne lachen jetzt gar nicht mehr.

Für mich ist Humor bei jeder Gelegenheit die passende Reaktion, er macht munter und angstfrei. Wenigstens vorübergehend.

Wir fürchten uns immer wieder, ganz bestimmt. Angst ist für alle gratis und ein klar definiertes Gefühl, kein Wischiwaschi. Angst bewegt die Welt. Haben wir nicht alles zu verlieren?
Wie viele Experten und Vorgesetzte, besonders die sehr wichtigen (und das denken eigentlich alle von sich), spiegeln ihre äussere Grösse in einem sehr kleinen inneren Ich? Schicksalshaft behandeln CEOs Untergebene vorbildlich pflichtbewusst oder sogar arrogant, ohne es zu wissen aus Angst? Der Wald ruft zurück.

Mein Schwiegervater ist blind. Zu ihm fahre ich in diesem Zug. Die Corona Virus Vorsichtsmassnahmen treffen ihn hart. Er ist alt und lebt allein mit seinem Hund. Damit ihm nichts passiert, ziehen sich nun alle von ihm zurück.
Ein Händedruck hat für ihn die Funktion des Sehens, auf diese Weise spürt er sein Gegenüber. Die Kinder seiner Yogalehrerin haben sich mit ihm und seinem Hund angefreundet, sie bringen Licht in seinen Alltag. Nun dürfen sie ihn nicht mehr besuchen.
Mein Schwiegervater ist ein humorvoller Mensch ohne Angst. Die verordneten Krisenmassnahmen zwingen ihn zur Einsamkeit. Heute hatten wir wieder erhellende Gespräche, auch über den Tod.
Von ihm habe ich viel Wesentliches erfahren, das uns alle betrifft. Wir erforschen beide seelische Prozesse und arbeiten mit ihnen. Sein beruflicher Hintergrund ist C.G. Jung, meiner die Wirkung von Musik.

In menschlichen Gesellschaften wird ausgegrenzt, wer uns nicht interessiert oder unsere angewöhnte Sichtweise in Frage stellt. Die Angst vor Ausgrenzung und Einsamkeit macht viele zu Mitläufern, die sich reflexartig über Nonkonformes empören und schlechte Stimmung verbreiten, Nährboden für Angst.

Der oberste Leitsatz in der reichen Leistungsgesellschaft gebietet uns, alles in den Griff zu kriegen. Daraus resultiert der Kontrollwahn, und die Digitalisierung macht das erst recht möglich. So tun wir immer wieder, ohne unser Handeln sorgfältig zu hinterfragen, was möglich ist.

Ich bin überzeugt, dass alles Menschenmögliche nie reicht. Wir überschätzen uns. Kein Grund Lebensfreude anzuzweifeln und einen wohltuenden Besuch abzusagen. Das Leben ist schön, der Frühling ist da.





Familienkonzert 60 Jahre Interlaken Classics

08.03.2020

https://www.interlaken-classics.ch/de/Programm-Karten/Veranstaltungsinformationen?id=110&date=1585926000

Seit Sommer 2019 arbeiten Dominique Regli-Lohri und ich an unserem Programm Ohne Worte. Am Freitag, 3. April 2020 findet die Première im Grand Hotel Lindner Interlaken Ost statt.

Wir sind kurz davor und proben im Konzertsaal im Haus der Musik Musikschule Oberland Ost. Eine Konzertharfe, ein Flügel, eine Gitarre, zwei Stimmen und ein Paar Holzlöffel brauchen Platz.

Und wir brauchen Platz für die Tänzerin Dominique Regli-Lohri.

Rhythmus ist Tanz. Dominique lehrt Rhythmik an der Musikhochschule Luzern, hat Klavier und Harfe studiert und ich habe endlich eine wunderbare Spielerin gefunden, die mir die Tür zur Klassischen Musik öffnet. Wir grooven ganz schön zusammen bei meinen ersten aktiven Erfahrungen mit vertonten Choreografieen.

Klassische Musik gehört für mich seit allem Anfang dazu und beim Kochen begleitet mich meistens Radio SRF 2 Kultur.

Im Gymnasium Interlaken besuchte ich den klassischen Gitarrenunterricht, als er eingeführt wurde. Das ist schon eine Ewigkeit her und mein musikalischer Weg war schliesslich nur minimal fremdbestimmt. Ich besuchte weder das Konservatorium noch die Jazzschule. Eine weitere Wahl gab es vor vierzig Jahren noch nicht. Learning by doing ist bis heute mein Weg und ich gönne mir noch immer ganz gezielt Lektionen bei erfahrenen Spezialistinnen auf musikalischen Gebieten, die mich interessieren. Von meiner neuen Projekt Partnerin lerne ich viel und das Schönste ist, wir setzen das zusammen in die Praxis um. Ich halte nicht viel von ausufernden theoretischen Erklärungen, da legt sich meine Spielernatur ins Bett und schläft ein. Nun, nach einem erfüllten Musikerleben nehme ich mir Zeit zur Vertiefung, denn das Wesentliche steht zur Verfügung.

Kulturaustausch mit China

03.03.2020

Dina Xiang aus China hat uns wieder besucht. Wir sind seit 2009 befreundet und haben schon einiges zusammen bewegt und erlebt.
https://www.uelivonallmen.ch/de/blog/13

Unsere Zusammenarbeit geht nun weiter. Wir planen Kulturaufenthalte für Kinder aus China im Berner Oberland. Die wichtigen Kontakte sind geknüpft und das Projekt hat angefangen. Das Interesse in China ist gross und wir gehen sorgfältig vor. Es braucht viele Gespräche um konkrete Erwartungen zu klären und mit unseren vielfältigen Möglichkeiten abzustimmen. Hier geht es um persönliche Begegnungen, gemeinsame Ausflüge und Aktivitäten in freier Natur und an Orten, die sich anbieten um Musik zu machen und über Sprachunterricht den Dialog zu fördern.

Vor einigen Jahren fand Dinas Abschlusspraktikum als Chinesisch Lehrerin in der Schweiz statt. Ihre Universität gab grünes Licht für unser Angebot Chinesisch mit Musik und so kamen alle Kinder und Jugendlichen im Lauterbrunnental in den Genuss von verspielten Unterrichtsstunden und einer echten Begegnung mit der chinesischen Kultur.



Kunst im Garten mit Ueli von Allmen und Dina Xiang 2020


Wovon wir leben

26.02.2020

Ab und zu höre ich die Frage «Lebst du von der Musik?». Ich lebe für die Musik und das Zusammenleben, bin mitten drin.

Das ist kaum zu verstehen in einer materiellen Welt, wo alles in Zahlen beschrieben wird und Erfolg mit Anhäufung von Besitz in Zusammenhang gebracht wird. Ich würde fragen «Wie lebst du?».

Es geht um Qualität, um den bewussten Umgang mit Zeit und Schaffenskraft.

Rechnungen werden bezahlt. Mit Geld. Tauschhandel ist eine Alternative, wird aber kompliziert wenn es um Steuern, Versicherungen und andere Aufwendungen geht, die administrativ abgewickelt für alle gleich eingerichtet sind. Daraus resultiert das E-Banking. Losgelöst von persönlichen Begegnungen kommen wir anonym digitalisiert unseren fiskalen Verpflichtungen nach. Dank dem Kontostand.

Und hier zeigt sich ein kulturelles Phänomen, es stellt sich die Frage nach Beziehung und Begegnung. Wo fängt das alles an und wo hört es auf?

Ewige Veränderung.

Am Anfang blendet uns das Leben, bis wir allmählich klare Konturen unserer Umgebung wahrnehmen.

Unser Herzschlag ist die Begleitmusik und bevor wir selbst ausser Atem geraten, gibt uns der Herzschlag der Mutter die Richtung vor, ist Heimat und Ausgangsort.

Wir sind in einer Richtung unterwegs, die uns von vielem trennt und mit anderem zusammenführt. Wir finden vorübergehend ein Zuhause in Beziehung und Begegnung. Alles andere ist Einsamkeit.
Der individuelle Lebensweg erzählt eine einzigartige Geschichte. Wir alle bezahlen unsere Rechnungen und werden beschenkt, wenn das Leben gut zu uns ist. «Wie lebst du?».

Also geht es letztlich um Wertschätzung und wir fühlen uns wohl. Dafür braucht es keinen Beweis. Es spielt keine Rolle, wie oft ich dasselbe tue.

Mit Leib und Seele leben hat Mutter Natur für uns eingerichtet. Wir sind eingeladen zur Leidenschaft, die sogar zu Meisterschaft führen kann.

Dieser hierarchische Ansatz ist ein Stachel im Fleisch, wenn wir dabei immer nur an uns selbst denken. Hier nistet sich der Kleingeist ein, lässt den Vorhang fallen über das grosse Ganze, das wir so nicht verstehen und begreifen können.

Zum Glück weht immer wieder ein starker Wind und der Vorhang öffnet sich vorübergehend bei offenen Fenstern und Türen. Wir brauchen einander und ich spiele gern Musik mit meinen Wegbegleiterinnen. Immer wieder.

Ueli von Allem



Dhulikel Nepal, Herbst 2019

https://www.uelivonallmen.ch/de/blog/27

Live auf Youtube

19.02.2020

Hier ein paar neue Musikvideos. Wir spielen regelmässig und sind mitten in der Musik. Die Öffentlichkeitsarbeit kommt dabei zu kurz, besonders was die neuen Medien angeht. Eine tief sitzende Technikfaulheit macht mich langsam. Ich lese zwar sehr gern, aber Bedienungsanleitungen haben mich noch nie speziell interessiert. Mein Senior Mobile ist nicht smart. Wer will kann mit mir sprechen und texten, das reicht. Kein Whatsapp, sorry.

Es ist ja so praktisch, ich weiss. Brauche ich "Gruppen"?

Ich habe eine Familie und liebe Wegbegleiterinnen, mit denen ich wertvolle Zeit verbringe. Live und real time, da wo wir gerade sind.
Und wenn mein Telefon läutet, gehe ich ran.

Die sieben Videos von mir und Stefan Dorner hat unser Fotograf Herbert Steiner im Januar 2020 am Konzert Herz & Handwerk im Kunsthaus Interlaken eingefangen und diese schönen Bilder sind auch von ihm: https://www.uelivonallmen.ch/de/angebot/3

So sind wir spielend zusammen ins 2020 gestartet.

Viel Freude, wir wollen mehr solche Erlebnisse!

Wenn mys letschte Schtündli schlat
https://www.youtube.com/watch?v=ATH7pRPTLkE&feature=youtu.be

Morgerot
https://www.youtube.com/watch?v=bcMkja7D2Ks&feature=youtu.be

Merci Dixie
https://www.youtube.com/watch?v=S9XkSk2Kw2U&feature=youtu.be

Hornby Island Blues
https://www.youtube.com/watch?v=2Q9Bl8hpwQU&feature=youtu.be

Holzlöffel
https://www.youtube.com/watch?v=htydSGIgFec&feature=youtu.be

Windy and Warm
https://www.youtube.com/watch?v=uN91JJ2zVYw&feature=youtu.be

Bysszanga
https://www.youtube.com/watch?v=mlfDT8eS5s4&feature=youtu.be

neues Kinderprogramm - Schulkonzerte

14.02.2020

Gestern 6:20 Uhr Abfahrt in Schwarzsee, Bruno Raemy und ich zusammen unterwegs nach Henggart bei Winterthur. Die Primarschule hat uns für ein Kinderkonzert engagiert. Für die zweihundert Kilometer brauchen wir zwei Stunden. Unterwegs begrüsst uns der neue Tag mit Morgenröte auf den Alpen, die unseren Horizont begrenzen und uns einen herzerwärmenden Anblick schenken. Es kommt dieses Gefühl auf, die Magie vom ewigen Unterwegssein, "on the road again".
Nach dem Konzert spürst du die Müdigkeit und der gestiegene Adrenalinpegel im Körper hält dich wach. Kaffee und Pasta auf der Autobahnraststätte, Weiterfahrt im Nieselregen. In Bern steige ich in den Zug nach Interlaken.

Unser neues Kinderprogramm ist eine wahre Freude. Es macht sehr viel Spass mit Bruno auf der Bühne zu stehen, er reagiert mit jedem Instrument energiegeladen und maximal dynamisch. Mit seiner Unterstützung kann ich meine Lieder und improvisierten Geschichten erst so richtig entfalten und lustvoll inszenieren. Die Kinder sind fasziniert und reagieren mit echter Resonanz, spontan, frech, wunderbar. Sie belohnen uns auf ihre Art.

Wir sind bereit für den nächsten Auftritt. Es geht immer vorwärts, das tut gut.


StreamPower - Plattentaufe im Blago Bung 18. Januar 2020

28.12.2019

Die Band StreamPower aus Interlaken gibt es schon lange und die fünf eigenwilligen Musiker präsentieren mit jedem neuen Programm einen neuen Sound.

Viel Talent tut hörbar seine Wirkung bei denen, die sich mit maximaler Leidenschaft und in diesem Fall mit einer Fülle von frech humorvollen Ideen unbeirrbar auf ein gemeinsames Ziel konzentrieren und viel Zeit, sehr viel Zeit ins Musik-, Text- und Komponierhandwerk stecken.

Wen wundert es, wenn ich als anspruchsvoller Zuhörer ob solch zeitgemässen und sauber arrangierten Tonwerken ins Schwärmen gerate.

Elia von Allmen hat lange Stunden am Mischpult im heimischen Tonstudio verbracht. Er schreibt, singt und spielt Gitarre.

Sandro Ramseier ist der Leadgitarrist mit variantenreichen Stimmeinlagen. Seine Kreativität ist atemberaubend.

Andy Weibel am Schlagzeug singt auch mit klarer Stimme. Ein Denker mit Groove.

Der Bassist Markus Kuhn ist die andere Hälfte der Rhythmus Sektion. Er singt glockenhell und ist Spezialist für gute Laune.

Levi Ryffel vervollständigt StreamPower ebenso singend und mit beseelten Keyboard Geschichten mit Gänsehauteffekt.



http://streampower.ch/

Coaching für Musik Projekte - Weihnachtskonzert Natürlich Schule Unterbach

20.12.2019

Zum zweiten Mal hat mich die Natürlich Schule Unterbach engagiert.

Bei den Vorbereitungen war ich als Coach dabei und das Liederprogramm haben wir gemeinsam bestimmt.

Als musikalischer Begleiter unterstützte ich zusätzlich den Auftritt im Altersheim Birgli in Brienz.

Inzwischen kennen wir uns schon besser und ich bin begeistert von den Kindern und ihren Begleiterinnen. Monika Ackermann hält das Ganze mit viel Begeisterung und Präsenz in Schwung und geht tatkräftig voran zusammen mit Carina Merkli, die sich als wunderbare Sängerin entpuppt. Mit einem Jodellied, vorgetragen mit den Kindern, erwärmte sie die Herzen aller Anwesenden.



https://www.natuerlich-schule.ch/

https://www.schulen-der-zukunft.org/

Musik & Yoga 13. Dezember 2019 Meiringen

03.11.2019

Ein Konzert auf der Matte

mit Ueli von Allmen / Musiker
und Renate Eiholzer / Yogalehrerin

Genussvolles und sanftes Yoga, umrahmt von beseelter und inspirierender live Musik.
Ueli’s Stimme und seine Gitarrenklänge gehen tief und berühren, genau wie die schlichten und klaren Yogapositionen. Das eine trägt das andere und überlässt dem Frieden und der Gelassenheit den Raum.
Ein Herzblut - Projekt zur Adventszeit für Alle ...

Datum: Freitag, 13.12.2019
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: Kirchgemeindesaal / Meiringen
Kosten: 40.- Fr.
Keine Yogaerfahrung nötig /
für alle Levels geeignet

Anmeldung, Fragen und Mattenresrevation:
079 / 310 99 28, renateeiholzer@gmx.ch

Tächa in Nepal - Music House Kirtipur/Kathmandu

02.11.2019

Tächa ist eine eigenständige naturnahe Musikgruppe. Maximal verspielt. Geerdet. Grundsätzlich immer offen für die kulturelle Zusammenarbeit.
Gastmusikerinnen gehören zum Repertoire.

in NEPAL
Der 27. Oktober 2019, ein S o n n t a g.

Der Ruhetag ist in Nepal am Samstag.
Unsere Tächa Expedition zu unseren lieben Freunden im Music House Kirtipur endet in Dhulikel, 30 Kilometer von Kathmandu.
Ich habe gut, tief und lang geschlafen.
Bruno und André hatten eine eher unruhige Nacht.
Das Erlebte wühlt auf und der Arbeitsalltag in der Schweiz klopft an die Tür.
Wer kann schon ganz im Hier & Jetzt sein. Wir sind keine Kinder mehr und wurden zum Pflichtgefühl erzogen. Ein Gedanke genügt und wir schlafen unruhig.
Bruno hat Marina, André Monika, die sie auch hier begleiten. Unsere Reisegruppe besteht ausserdem aus Kurt, Barbara, Melanie & Maria. Einzelzimmer haben ich, Barbara und Kurt.
Unterdessen brauche ich Zeit um allein zu sein und ich schreibe in mein Notizheftli, das mir Susanna auf dem Weg nach Domodossola geschenkt hat. Mein Notizort ist atemberaubend schön. Unser Hotel am Hang auf vielen Ebenen mit duftenden Blumengärten, Treppen und verwinkelten Wegen auf und ab, hin und her. Heerscharen von Zikaden sorgen für die Begleitmusik. Ein Schwarm Raubvögel kreist über dem Bambusmischwald. Ein weites berghügeliges Tal zu unseren Füssen, dahinter als endloser Horizont das Himalaya Gebirge mit dem ersten 8tausender, der Shisha Pangma.
Die Luft klar frisch im Himmelblau. Die Heimat rückt näher. Schleierwolken.
Ich bin überwältigt, meine Seele offen wie ein Tenntor.
Die Ankunft im Music House am Dienstag, dem 22. Oktober 2019 war herzergreifend. Ich musste grännen. Auch dort frische Luft und klares Wetter, wie orchestriert für uns. Unvergesslich.
Es wehen viele andere Geister hier. Die Menschen sind bescheiden in ihrer Schicksalsergebenheit. Ganz gegenteilig zur reichen überorganisierten Schweiz, wo der Wettbewerb sich mit dem Kleingeist verbindet und Rechtfertigungen einen grossen Teil vom Gespräch einnehmen, weil wir so gerne an einander herumnörgeln.
Es geht uns gar nicht gut. Wir werden seelisch krank, inzwischen auch immer häufiger junge Menschen, und bringen uns selber um. Seelische Armut breitet sich aus, Wertschätzung wird vergessen. Schon viel zu lang regiert das Geld, und es klebt an unseren Händen, füllt unsere Sparkonten, wird investiert in noch mehr Besitz, Infrastruktur, Service Public. Das alles führt zu Regelwerken, die bald jeden Arbeits- und Lebensbereich durchdringen und bestimmen. Eifrig, eifrig wird gehorcht, genickt. Partnerlook gegen die Angst. Wer kann da noch selbst sein? Musiker, Künstler, Unbeirrbare, Menschen mit Bauchgefühl und gutem Empfang und Schaffensdrang. So sind wir auch und bauen auf Zusammenarbeit, sind spontan und frech. Meine Direktheit wird zum Vorwurf. Das Kind wird massgeregelt sonst funktioniert unser Vorzeigesystem nicht mehr. Abblätternde Fassaden sind uns ein Gräuel. Inhalte privat, oft vergessen und verschwunden.
Wenn Leere ein Ziel vom Buddhismus ist, was bedeutet sie in unserem Alltag?
Wenn ich spiele, singe mit jemandem sind wir auf Augenohrenhöhe und die Lebensfreude erwacht. Worte sind manchmal viel zu schwach.
Wir haben miterlebt wie Angehörige ihre Toten verbrennen. Unfassbar und irgendwie beruhigend. Das lockt viele Einheimische an, deren Leben von Leiden bestimmt wird, und sie finden vorübergehend etwas Trost mit den Affen und heiligen Kühen, die vom Anzündstroh fressen und sich wieder aus dem Staub machen. Bei uns ist der Tod unsichtbar.

« MENGISCHT GÄHN EIM D OUGEN UF UND DS LIECHT TUED WEH, MU GSEEHD GENG MEH…..GANG DY WÄG S GEID ALLS VERBYN UND MOREN WIRD HYT GESCHTER SYN.» Alpsägen CD Tächa flyg, CD Tächa & Eunan McIntyre Live https://www.taecha.ch/de/shop

P.S. André übt neuerdings auf seinem Dunchen, dem Tempel(alp)horn in den tibetanischen Klöstern und Teil der Nepalwelt.

Om!






















https://www.facebook.com/music.house.kirtipur/



Ueli von Allmen live Weltfriedenswoche Radio Chico Schweiz

02.10.2019

Nach dem zweiten Weltkrieg bestimmte die UNO den 21. September zum Weltfriedenstag.

Am 20. September 2019 sendete Radio Chico Schweiz einen Live Beitrag mit Ueli von Allmen zur Weltfriedenswoche 2019.

http://www.radiochico.tv/2019/Podcasts/wf19/20190920-fr/wf19_fr_20190920_ueli-von-allmen.mp3



Am folgenden Sonntag, 22. September 2019 fand in der Friedenskirche Bern unter der Leitung von Ueli von Allmen ein Auftritt mit Kindern der Erlebnisschule Frutigen und einem Streichertrio mit Christian und Ines Fahrni und Paulus Lüscher statt.

https://erlebnis.schule/

tächa land festival mürren

10.08.2019

Am Freitag, 6. September 2019 20:00 Kunsthaus Interlaken
Tächa Musik & Bild Kompositionen live

danach gründen wir den Trägerverein tächa land festival mürren.

Apéro offeriert vom UNESCO Welterbe Jungfrau - Aletsch

Tächa unterwegs zum Allmendhubel Mürren
https://www.youtube.com/watch?v=paEeg9uF_W0



Der Trägerverein tächa land festival organisiert auf dem Allmihubel Mürren ein wiederkehrendes Weltmusikfestival mit Unterstützung der Schilthornbahn AG und anderen Sponsoren aus Kultur, Politik und Wirtschaft. Dieses kleine und feine Kulturereignis findet als Mittsommerfest im Juni in den Tagen um die Sommersonnenwende statt.

Das tächa land festival ist Begegnungsort von jungen und etablierten Kulturschaffenden, Einheimischen und Gästen aus aller Welt. Für die Publikumsgewinnung denken wir auch an die internationalen Gäste, die im Sommer die Region besuchen.

....

"Säli zämen im tächa land!"


Bericht im Berner Oberländer, Medienpartner tächa land festival
https://www.berneroberlaender.ch/region/alpendohlen-im-aufwind/story/30765834?fbclid=IwAR2-qIpPg8u8k-HvMYkGV3U4cyn0nx_hKpTwWVsdZYtAB10lwVHOQCD9QPc

Tächa und Paella

28.07.2019

Jörg Stähli ist eine Naturgewalt und hat in seinem reichen Leben einiges ins Rollen gebracht, als Künstler, Unternehmer, Kulturreisender, Förderer und Freund. https://www.joergstaehli.com/

Am 11. Juli 2019 haben wir in seiner Atélier/Galerie an der Schönburgstrasse 16 in Bern ein Fest mit live Musik organisiert. Die geladenen Gäste gehören zum erweiterten Kreis der Familie. Sie sind Menschen, die für uns wichtig waren, sind und sein werden. Und es war gut!






Bruno Raemy Fere Scheidegger Jonas Scheidegger Pete Gosling Jasmin Scheidegger André Schornoz Jörg & Christiana Stähli Ueli von Allmen

dialog im tächa land

08.06.2019

Gestern war ein wunderbarer Tag mit Sonne, Wolken und viel Wind.

Also zusammen zu Fuss unterwegs von Stechelberg nach Lauterbrunnen, Jung mit ganz Jung & Alt.

Im Lauterbrunnental rauschen die Wasserfälle, sie werden vom Wind verweht.

Hier das Gespräch mit dir.



RadioChico Schweiz World Nature Forum Naters

04.05.2019

Heute ist ein guter Tag. Besser als der Wetterbericht!

Annemarie Koch ist die gute Seele von RadioChico Schweiz und trägt die Verantwortung als Geschäftsleitung.

Heute haben wir das World Nature Forum in Naters besucht.

Die beiden Filme über das UNESCO Welterbe Jungfrau-Aletsch sind atemberaubend schön. Eine Sinfonie aus Bild, Bewegung und Klang, die unsere Seelen in Schwingung versetzt.

Wir sind zusammen unterwegs - vorwärts zu den Wurzeln!



https://www.radiochico.ch/
https://www.jungfraualetsch.ch/de/worldnatureforum/

Lustiger Dienstag Tojo Theater Bern

27.03.2019

Gestern fand der Lustige Dienstag im Tojo Theater in der Reitschule Bern statt. Ich hatte die grosse Freude den Abend zu eröffnen. http://www.tojo.ch/reitschule/tojo/

Ein Holzlöffelensemble aus 150 Menschen ist eine ausserordentliches Erlebnis. So war der Energiepegel gleich am Anfang hoch und das Publikum in bester Stimmung.

Danke Adrian - In The Heart Of Dixie

20.03.2019

Spieler sind wie Kinder. Kinder finden spielend zu einander. Sogar Querköpfe. Kinder sind die tolerantesten Menschen. Tolerante Querköpfe sozusagen.

Kunst kommt von Können und vom Spielen. Die Triebfeder im kreativen Prozess ist meine Bereitschaft zur Begeisterung. Freude erfüllt mich mit Tatendrang.

Gesagt getan. Gedacht gemacht.

Eines schönen Tages kam Adrian Trachsel aus Bern zu mir nachhause und schenkte mir dieses Kunstwerk.

Wir hatten uns am ersten Guitar Fest 2016 in der Markthalle Burgdorf kennen gelernt und es hat sofort gefunkt.

Meine Geschichte mit Dixie Michell hat ihn begeistert und er hat sie in einem fantastischen Bild dargestellt, mit einer Kratztechnik, die mikroskopische Geduld braucht. Zu meiner grossen Freude.

Danke Adrian


https://www.youtube.com/watch?v=1BU_QYyE2qA&list=PUVMxvmklH_7jpQ6gvp8G9XA&index=63

Im Auftrag von Merlin Cornu

16.02.2019

Merlin Cornu gefällt meine Art akustische Gitarre zu spielen und er ist ganz begeistert vom Sound meiner Dixie Michell Gitarre.

Er ist Produzent und Aufnahmekünstler und hat mit seinem feinen Gehör und seinem aussergewöhnlichen musikalischen Talent schon viele Musikproduktionen veredelt https://soundcloud.com/merlinbeats

Zum voraus weiss ich nie, was mich bei ihm erwartet. Jedes Mal gelingt es Merlin mich mit klaren Anweisungen die gewünschten Gitarrenspuren spielen zu lassen. Seine Begeisterung ist ansteckend und wir ergänzen uns wunderbar.

Für mich sind seine Aufträge als Studiomusiker reine Horizonterweiterung. Es tut gut zur Abwechslung die Kontrolle abzugeben. Wir vertrauen einander, und was dabei entsteht macht einmal mehr grosse Freude.


https://open.spotify.com/album/3AO8kFSepexXbz0uthwvg7?si=hxIrMzfWSOOmCu0rgtPvzw&fbclid=IwAR1IvSb3iuuEervQQyoM7pLvgMU-Q-E3-dGA-Cf7zU4_7HWOZg993Q7ODG4

Meine Handschrift

09.02.2019

Meine Handschrift ist mir wichtig und ich schreibe gern.

Lesen und schreiben habe ich in der Schule gelernt. Eine tolle Sache und äusserst praktisch.

Ein klärendes Gespräch ist noch wesentlich praktischer. Alles klar?

Feuerwerk - sowohl als auch

06.01.2019

In Interlaken gibt es zweimal im Jahr ein grosses Feuerwerk, am Neujahrstag und am ersten August.

Touch The Mountains heisst das Gratiskonzert am ersten Januar auf der touristischen Flaniermeile zwischen Interlaken West und Interlaken Ost.

2019 kamen 30'000 um dabei zu sein, berichtet der Berner Oberländer, und der Höhepunkt zum Schluss ist wie jedes Jahr am Himmel ein grossartig knallender Lichterzauber für alle.

Einem Feuerwerk kann man sich nicht entziehen. Wir wohnen ganz in der Nähe. Entweder du bleibst im Haus und hörst wie draussen der Krieg ausbricht oder du staunst im Garten über pyrotechnische Poesie am Nachthimmel. Auf jeden Fall ein eindrückliches Erlebnis.

Kleine Kinder und Tiere leiden unter den gewaltigen Dezibelwerten von Feuerwerken und mir ist es eigentlich auch zu laut.

Ich liebe die leisen Töne, aber auch den Rock'n Roll.



Glühwein und Musik - Seasons Opening

22.11.2018

Am Samstag, 22. Dezember 2018 ist Vollmond und ich spiele ab 16:00 vor dem Tourismusbüro Wengen. Zum dritten Mal beim Seasons Opening engagiert. Ein Zeichen der Wertschätzung und viel Freude.

In Wengen bin ich aufgewachsen und habe dort meine Familie gegründet. 1994 übernahm ich den Musikunterricht auf der Oberstufe der Schule Wengen. Diese Anfrage der Schule machte mich zum glücklichen Schulmusiker.

In den folgenden Jahren haben wir gespielt und gesungen, was das Zeug hielt. Auf diesem Nährboden sind Bands entstanden, die im Tal der 72 Wasserfälle den Rock'n Roll pflegten und musikalischer Nachwuchs für die Blasmusik in der Gemeinde Lauterbrunnen. In letzter Zeit erwacht bei den Jungen auch wieder das Interesse für traditionelle Musik.

Mein Auftritt am Seasons Opening 2018 findet wie immer unter freiem Himmel statt. Mein alter Schulfreund Baba Lanz ist für den Sound zuständig und für Konzerte im Scheegestöber habe ich eine wunderbare Rainsong Karbongitarre zur Hand.



China und zurück

12.11.2018

Weltmusik verbindet Kulturschaffende weltweit. Dieser Austausch begann vor fünfzig Jahren, als sich in Europa wieder einmal Aufbruchstimmung verbreitete und die ersten Folk Festivals organisiert wurden.

Es fanden wegbereitende Veränderungen statt und das Frauenstimmrecht wurde in der Schweiz endlich eingeführt.

Die USA hatten Europa vor dem Nationalsozialismus gerettet und prägen als Wirtschaftsgigant von nun an die gesellschaftliche Entwicklung auf der ganzen Welt.

Plötzlich war Vieles möglich und es passierte unerwartet. Die Musikkultur kam in Schwung und erfasste das Althergebrachte in seiner Unantastbarkeit mit der Provokation der lauten Töne und der unbekannten Rhythmen des neuen Rock'n Roll. Der jugendliche Drang nach Freiheit hatte seit den Fünfzigerjahren das öffentliche Leben langsam beschleunigt und für unerhörte Schlagzeilen gesorgt. Auf den Tanzflächen ging die Post ab. Damals dramatisch.

Im digitalen Zeitalter ist die mediale Dramatik ins Unermessliche gestiegen. Alles scheint möglich und China ist der neue Wirtschaftsgigant im globalen Monopoly.

Nach einer Delegationsreise mit Tächa nach Japan und China lernte ich in Interlaken 2009 Dina Xiang Winkelman Zheng kennen.

Die ausgebildete Sängerin und Übersetzerin öffnete mir die Tür nach China und 2012 reiste ich mit meiner Frau nach Jinan Shandong, 450 km südlich von Beijing.

Wir wohnten bei der Mutter von Dina und erlebten zum ersten Mal China von innen. Anlass der Reise war eine Einladung der Shungeng Primary School Jinan und der Shandong Pädagogischen Universität Jinan zum Thema Musik mit Kindern.

Zusammen mit meiner chinesischen Kulturpartnerin hatte ich Auftritte in Schweizer Mundart und Chinesisch.

Wir spielten ein Konzert für 2'500 Kinder und Erwachsene der Shungeng Primary School in Jinan, danach fanden Musikstunden und Workshops statt.





Als Gastdozent hielt ich eine interaktive Vorlesung an der Shandong Pädagogischen Universität Jinan und erlebte, wie die über zweihundert Studierenden auf meine Erfahrungsberichte mit Begeisterung und vielen Fragen reagierten.




Einladungen sind ein gutes Mittel um Vorurteile abzubauen und können beflügeln!



Tächa Musik & Bild Kompositionen im Waldhotel Unspunnen Interlaken

28.10.2018

Am Freitag, 2. November 2018 findet unser Jahreskonzert wieder im Jugendstilsääli vom Waldhotel Unspunnen Interlaken statt.

Bis gly!

Ab 18.30 Uhr Apéro
Tächa-Drink und feine Herbst-Häppchen

19.30 Uhr Reichhaltiges Herbstbuffet
Kaltes & Warmes Buffet (Vorspeisen, Salate, Fleischgerichte)

21.00 Uhr Konzert & Bilder von Tächa
Musik & Bild Kompositionen

Im Anschluss an das Konzert, Dessertbuffet

Apéro, Buffet, Dessert & Konzert (exklusive Getränke)
CHF 89 pro Person, Tischreservation ? 033 822 34 91

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Waldhotel Unspunnen & Tächa
Wagnerenstrasse 15, 3800 Matten
Tel. 033 822 34 91

https://www.waldhotel-interlaken.ch/de/

https://www.taecha.ch/de/start

Workshops Holzlöffel Musik

15.10.2018

Am Samstag, 27. Oktober 2018 hat das geschätzte Publikum die Gelegenheit mit mir Holzlöffel Musik zu machen. Eine Spielstunde für Jung und Alt anlässlich der Kulturnacht Köniz im Schulmuseum Bern.

4 min 03 sek
https://www.youtube.com/watch?v=8WdSy-0PIlo&feature=youtu.be

Am Sonntag, 28. Oktober 2018 steht dasselbe Angebot zur Auswahl am „Volksmusik auf dem Ballenberg“-Tag, organisiert vom Verband Schweizer Volksmusik. Interessierte lernen mich 12:00 oder 15:30 in der Spielhalle Sarnen kennen und dann geht's los.

Holzlöffeldemonstration in Tulsa Oklahoma USA 2013
https://www.youtube.com/watch?v=nboM94gC_V8&list=PUVMxvmklH_7jpQ6gvp8G9XA&index=34
Holzlöffeldemonstration Urlandschaft Breccaschlund Schwarzsee CH 2018
https://www.youtube.com/watch?v=MqRxsS2eplo&feature=youtu.be

Mein Instrument von Dixie Michell

10.10.2018

Dixie Michell hat 2010 meine Gitarre gebaut und so töne ich.



Wir haben uns gegenseitig inspiriert und neue Kraft geschöpft. Kraft entsteht, wenn sich Begeisterte treffen.

Die Lebensgeschichte von Dixie Michell ist unglaublich tatsächlich wahr.

Mit 62 hat sich Dixie selbstständig gemacht um Gitarren und andere Instrumente nach ihren eigenen Vorstellungen zu bauen.

Sie gründete die Guitar Company of America



Ich besuchte Dixie Michell im Sommer 2013 in Tulsa Oklahoma USA, da war sie 74 Jahre alt, und wir genossen die Zeit, die wir hatten.
https://www.youtube.com/watch?v=1BU_QYyE2qA&list=PUVMxvmklH_7jpQ6gvp8G9XA&index=63



Am 8. Februar 2015 haben wir uns wie immer am Telefon von einander verabschiedet und Dixie Michell starb am folgenden Tag.

Sie war ein lebendes Archiv für Musik aus den USA und eine Visionärin bei allem, das sie anpackte. Was sie in die Hände nahm wurde besser.



Dixie Michell https://www.youtube.com/user/dixiesguitar?ob=0

Natürlich Schule Unterbach

22.09.2018

Die Natürlich Schule Unterbach ist ein wunderbarer Ort. Nicht nur für die Kinder, mit denen Monika Ackermann und Ingrid Böni zusammen unterwegs sind.

Wir setzten in der letzten Schulwoche vor den Herbstferien gemeinsam ein Musikprojekt in die Tat um und feierten mit den Eltern am letzten Schultag ein kleines Fest mit Speis & Trank, Musik & Tanz.

Die Stimmung mit allen Anwesenden hat mich tief beeindruckt und ich habe diesen Moment genossen.




https://www.natuerlich-schule.ch/

https://www.schulen-der-zukunft.org/

Kinderchor Musikschule Oberland Ost

18.09.2018

Annette Balmer, die Kinder und ich. Wir sind der Kinderchor der Musikschule Oberland Ost.

Jeden Dienstag proben wir für unsere Auftritte am 8. und 9. und 12. Dezember 2018.

Annette ist auch meine Gesangslehrerin. Sie arbeitet mit Begeisterung, das gefällt mir. Und sie schafft es, dass ich den Luftapparat in meinem Körper spüre. Ein wahrer Genuss beim Singen!

Otto Samba - Ukulele

15.09.2018

Ukulele tönt gut. Seefahrer aus Portugal hatten das Instrument im Gepäck, als sie in Hawaii landeten.

Eine sanfte Südseebrise, rhythmischweicher Wellenschlag am Sandstrand, Kokospalmenblätterrauschen und schon spüren wir unsere Sehnsucht nach dem grenzenlosen Unbekannten, das uns Freiheit und Frieden mit uns selbst verspricht.

Kein Wunder ist Ukulele schon lange ein musikalischer Trend, denn sie spielt sich einfach angenehm. Das fühlt sich gut an.

https://www.youtube.com/watch?v=sFGnd0A6Wqg&feature=youtu.be


Kleinkunsttag Thun

12.09.2018

Am Freitagmorgen, 14. September 2018 spielen Bruno Raemy und ich drei Kinderkonzerte für die Schulen der Region auf der Bühne vor dem Rathaus Thun.

https://www.youtube.com/watch?v=WHGyYre3hRU

www.kleinkunsttag-thun.ch

Das Konzert hallt nach

02.09.2018

Also. Am Freitag, 31.8.2018 Herz & Handwerk in der Kirche Unterseen, Eintritt frei mit Kollekte.

Vorbei.

Das Klavier war frisch gestimmt und klanggewaltig und Stefan Dorner spielte unglaublich gut. Da musste ich meine Stimme und die akustische Gitarre schon ein wenig verstärken. Mein alter AER Compact 60/2 Verstärker tut das immer noch zuverlässig und wohlklingend.

Konzerte in der Kirche haben den Vorteil, dass Menschen dort eher zuhören als in Festzelten. Die Akustik ist an beiden Orten eine Herausforderung.

Im Festzelt ist es geschwätzig laut mit viel Bewegung im Publikum. Die Musik ist im Hintergrund und oft zu laut eingestellt, damit man sie besser hört. Darum reden dann alle lauter mit einander. Wem die Musik gefällt, der sitzt meistens in der Nähe der Bühne, nah am Klang. Ich mache das auch so und bin ebenso geschwätzig in Festzelten wie die anderen.

In der Kirche hallt jedes Geräusch, jeder gespielte Ton lange nach. Akkorde, Melodiekaskaden, rhythmische Akzente vermengen sich zu einem fliegenden Klangteppich und die Verständlichkeit von Texten leidet.

Je weiter entfernt vom Geschehen man sich befindet desto weniger differenziert hört man.

Ich nenne das den "GSCHTOR IM OHR" Effekt.

Gschtor bedeutet Durcheinander in der Sprache der Ureinwohner des Lauterbrunnentals.

Darum lasse sich in der Nähe nieder, wer die Musik in aller Klarheit und unabgelenkt geniessen möchte.

Music House Kirtipur Nepal

01.09.2018

Raman und Shilku Mari Maharjan kümmern sich um das Music House in Kirtipur Nepal, das mit viel Unterstützung aus der Schweiz verwirklicht wurde.

https://www.facebook.com/music.house.kirtipur/



Ich lernte Raman 2010 kennen, als er mit der Band Rudra in der Schweiz auf Tournee war.



2011/12 organisierten wir Benefizkonzerte mit Tächa & Rudra für das Music House Projekt.

Wir pflegen den Kulturaustausch Schweiz - Nepal bis heute und unsere Freundschaft gewinnt an Tiefe.

Diese Musiker aus Nepal inspirieren mich mit ihrer geerdeten Spiritualität, ihrer Lockerheit und ihrer unglaublichen Präsenz beim Spielen. Nicht nur auf der Bühne.

Im Sommer 2018 waren unsere Freunde aus Nepal eine Woche mit der Sampada Band bei uns zu Besuch und wir lernten Shilku Mari kennen, die Frau von Raman. Sie trat bei gemeinsamen Konzerten als Tänzerin auf.

Am 23. Juni feierten wir mit Freunden und Gästen das Mittsommerfest in der Urlandschaft Breccaschlund Schwarzsee FR.



https://www.youtube.com/watch?v=D5Pv2t9cd3E&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=QUQml0ZKeTU&feature=youtu.be&fbclid=IwAR33aiLZD1CquNmAXZzZGLBVSYLwUr81XugHwWlbgjRcgaGq29aFlQEcPeo

http://www.imagine-rainbow.ch/sampada-band